Offizielle Pressemitteilung zur 156. SBV-DV

Schweizer Blasmusikverband (SBV):

Am letzten Samstag trafen sich in Arosa die Delegierten zur 156. Delegiertenversammlung

Neben der Vergabe des nächsten Eidgenössischen Musikfestes 2021 nach Interlaken standen Statutenänderungen und das neue Festreglement für das Eidgenössische im 2021 im Zentrum der 156. Delegiertenversammlung (DV) des Schweizer Blasmusikverbandes. Mit der Anpassung der Statuten wurde in Bezug auf die an der DV 2014 in Glarus verlangte Strukturoptimierung ein wichtiger Meilenstein erreicht. Neu gilt für die Mitglieder der Verbandsleitung eine Amtszeitbeschränkung und der Präsident der Musikkommission wird künftig ebenfalls Mitglied der Verbandsleitung sein. Die grossen Neuerungen im Reglement für das Musikfest 2021 sind einerseits die Freiwilligkeit der Parademusik und andererseits die Streichung des Cup-Wettbewerbes. Zudem wurde Rolf Schumacher zum neuen Ehrenmitglied des SBV gewählt.

Pünktlich um 9.30 Uhr konnte der Präsident der Verbandsleitung Valentin Bischof am letzten Samstag in Arosa die 156. Delegiertenversammlung des Schweizer Blasmusikverbandes eröffnen. Gegen 200 Delegierte und Gäste wohnten einer lebhaften, aber konstruktiven Versammlung bei.

Die erste Hälfte der Versammlung widmete sich den statutarischen Geschäften und verlief entsprechend ruhig. Die Jahresberichte der einzelnen Ressorts und der Musikkommission sowie die Jahresrechnung 2017 wie auch das Budget 2018 wurden einstimmig verabschiedet.

Aufgrund der Statutenrevision und dem neuen Reglement für das Eidgenössischen Musikfest sorgte der zweite DV-Teil für bedeutend mehr Gesprächsstoff. In Bezug auf die Statutenrevision wurden seitens der eingesetzten Arbeitsgruppe einige einschneidende Änderungen vorgeschlagen und von den Delegierten gutgeheissen, namentlich eine Amtszeitbeschränkung für die Mitglieder der Verbandsleitung sowie die Wahl des Präsidenten der Musikkommission durch die Delegiertenversammlung. Künftig wird der Präsident der Musikkommission zudem Mitglied der Verbandsleitung sein, was bisher nicht der Fall war. Nachdem bereits verschiedene Kantonalverbände die Parademusik an ihren Musikfesten für freiwillig erklärt haben, gilt dies nun auch auf Stufe Dachverband. Eine neue Ära beginnt.

Als Austragungsort für das nächste Eidgenössische Musikfest wurde einstimmig und mit grossem Applaus Interlaken bestimmt. Den künftigen Organisatoren vertreten durch Herr Peter Flück (Präsident), Frau Iris Huggler (General Sekretärin) und Herr Lorenz Krebs (OK Mitglied) gelang es, mit einer dynamischen Vorstellung die Delegierten zu überzeugen. Dabei wurden auch bereits erste organisatorische Lösungen präsentiert.

Andy Kollegger, Präsident des organisierenden Graubünden Kantonalen Musikverbandes (und Mitglied der SBV Verbandsleitung) freute sich sehr, die Delegierten so zahlreich zur Jahresversammlung des SBV in Arosa begrüssen zu dürfen. Weitere Grüsse an die Delegierten überbrachten Herr Peter Bircher, Vizegemeindepräsident von Arosa, Herr Martin Jäger, Regierungsrat des Kantons Graubünden und Vorsteher des Kulturdepartements, Frau Karin Niederberger, Präsidentin des Eidg. Jodlerverbandes, Frau Nationalrätin Rosmarie Quadranti, neue Präsidentin des Schweizer Musikrates, und Oberst Philipp Wagner, Kommandant des Kompetenzzentrums Militärmusik. Sie alle haben in ihren Grussbotschaften wertvolle Gedankenanstösse geliefert. Sehr positiv aufgenommen wurden die Ausführungen von Regierungsrat Martin Jäger der darauf hinwies, dass der Kanton Graubünden sämtliche Instrumentenkäufe für Musikgesellschaften finanziell unterstütze. Zudem strich der die gesellschaftliche Leistung der Blasmusik heraus, wonach sie eine wichtige Vielfalt in der Schweizer Einheit darstellt.

Die Delegierten ernannten den demissionierenden Rolf Schumacher, welcher als Mitglied der Musikkommission tätig war, zum neuen Ehrenmitglied des Schweizer Blasmusikverbandes.

Vielen Dank der Gastgebergemeinde Arosa!

(Quelle: offizielle Pressemitteilung des SBV)

André Keller

andre.keller@aarg-musikverband.ch

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