Coronavirus SARS-CoV-2

Der Coronavirus ist leider für alle ein aktuell permanentes Thema. Viele Blasmusikvereine sind verständlicherweise sehr verunsichert, was den Probebetrieb und die Durchführung allfälliger Konzerte betrifft.

Der AMV-Vorstand hat am vergangenen Freitag den Kontakt zum Kantonsärztlichen Dienst Aargau aufgenommen und um Rat gebeten. Die Antwort lautete:

"Wir bitten Sie sich an die Hygienevorschriften des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu halten. Es gibt eine direkt Verlinkung auf unserer Homepage auf die Poster und Plakate des BAGs. Veranstaltungen ab 150 Personen benötigen eine Bewilligung." (alle Links finden Sie auch auf www.aarg-musikverband.ch)

Jeder Verein hat selber abzuwägen, ob ein Probebetrieb und die Durchführung von bevorstehenden Konzerten unter Berücksichtigung der Vorgaben von Bund und Kanton möglich und sinnvoll sind. Dabei ist vorallem den Altersstrukturen des Vereins sowie der allfälligen BesucherInnen von Anlässen Rechnung zu tragen. Im Sinne des Schutzes der Öffentlichkeit ist durch einen Verein zu überdenken, ob ein Aussetzen von Proben oder eine Verschiebung von öffentlichen Anlässen eine Alternative sein kann, auch wenn solche Massnahmen selbstverständlich einen Einschnitt ins öffentliche und private Leben bedeuten würden.

Eine Richtlinie kann der Verband aus verständlichen Gründen nicht herausgeben. Wir bitten jedoch alle Verbandsvereine, sich intensiv mit den Informationen und Richtlinien von Bund und Kanton auseinander zu setzen.

Der AMV-Vorstand wünscht sämtlichen Vereinen und Ihren Mitgliederinnen und Mitgliedern trotz Coronavirus-Einschränkungen weiterhin viel Freude an unserem Hobby Blasmusik und beste Gesundheit.

(Update 9.3.2020, 21.00 Uhr)

Zurzeit finden an verschiedensten Orten Konzerte unserer Musikvereine statt respektive sind sie geplant. Bitte beachten Sie dringend die Vorgaben des Bundes resp. des Kantons!

Links und Dokumente:

Wir hoffen für alle betroffenen Vereine, Musikantinnen und Musikanten und Besucherinnen und Besucher, dass die Massnahmen nicht zu einschneidend sein werden. Doch vor allem wünscht der Kantonalvorstand allen gute Gesundheit und eine rasche Rückkehr zum normalen Alltag.

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