Jugendspiel Surbtal im Musiklager

Aussergewöhnliche Lagerwoche am Bodensee

In den Frühlingsferien verreiste das Jugendspiel Surbtal ins Musiklager. In Mannenbach-Salenstein verbrachte man eine Woche mit bester Aussicht auf den Bodensee. Den Tag durch hiess es jeweils proben, proben, proben. Normalerweise wird im Lager fürs Jahreskonzert geübt, das musste aber aus bekannten Gründen abgesagt werden. Dennoch waren die Kinder und Jugendlichen bei den Proben voller Motivation dabei. Die Gesamtproben fanden jeweils unter der Leitung von Bandleader Yves Jordi statt. Im zum Lagerhaus dazugehörenden Waldhaus konnte man problemlos mit genügend Abstand musizieren. Nebst den Gesamtproben standen auch Registerproben auf dem Programm. Die Holzbläser probten unter der Leitung von Daniel Affentranger, die Blechbläser bei Simon Kicza und der Registerleiter der Perkussionisten war ebenfalls Yves Jordi. Gegen Ende der Woche kamen dann noch Marschmusikproben dazu, draussen bei wunderschönem Wetter und mit Blick auf den Bodensee. Das Programm bestand aber nicht nur aus Musikmachen, an den Abenden ging es sportlich, kreativ oder auch gemütlich zu und her. Zum Beispiel mit einer Game-Show, Schoggibananen am Lagerfeuer oder bei einem Turnier mit Ping-Pong, Boccia, Töggelen, Uno und Badminton.

Lange war unklar, ob ein Lager dieses Jahr überhaupt möglich ist. Erst anfangs März entschied der Vorstand des Jugendspiels, dass man das Lager durchführen möchte, auch wenn das Einschränkungen und Mehraufwand bedeutete. Nach dem Entscheid galt es möglichst schnell ein Schutzkonzept zu erarbeiten und absegnen zu lassen. Eine der einschneidendsten Massnahmen war es, dass Teilnehmer:innen über 20 Jahre nicht mitkommen durften und auch von der Lagerleitung nur gerade so viele Personen wie nötig mit ins Lager reisen konnten. Um möglichst zu verhindern, dass sich das Virus ins Lager verirren könnte, wurden vor der Abreise alle Teilnehmer:innen getestet. Glücklicherweise waren alle Tests negativ und so ging es mit Autos und Büssli ab in den Thurgau. Dort galt im ganzen Lagerhaus Maskenpflicht ausser im eigenen Zimmer und während des Essens. Gegessen wurde in den Zimmergruppen. Beim Ämtliplan wurde ausserdem ein zusätzliches Ämtli eingeführt, das fürs Lüften und Desinfizieren zuständig war.

Trotz Einschränkungen war es eine wunderbare Lagerwoche, es tat allen gut wieder mal etwas zu erleben und eine Woche fern ab von Home Office und Zoom-Calls zu verbringen.

(Désirée Ottiger / JS Surbtal)

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